Stress-Skala
Die Holmes-und-Rahe-Stressskala ist ein psychologisches Testverfahren, das 1967 von den Psychiatern Thomas Holmes und Richard Rahe entwickelt wurde, um die Auswirkungen von Lebensereignissen auf die körperliche und psychische Gesundheit zu messen. Basierend auf einer Befragung von über 5.000 Patienten erstellten sie eine Liste von 43 belastenden Ereignissen – vom Tod eines Ehepartners bis hin zu einem Arbeitsplatzwechsel – und ordneten jedem einen gewichteten Wert in sogenannten Life Change Units (LCUs) zu. Der Gesamtwert dient dazu, das Risiko für das Auftreten einer stressbedingten Krankheit abzuschätzen. Die Skala basiert auf der Annahme, dass einschneidende Lebensveränderungen – unabhängig davon, ob sie positiv oder negativ sind – eine kumulative Belastung für das Immunsystem und das Nervensystem darstellen.
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